Ohne Measurement Manager¶
Beide Messverfahren lassen sich auch ohne den Measurement Manager als eigenständiger Websensor einbinden.
Empfehlung
Verwenden Sie den Standalone-Sensor nur, wenn der Measurement Manager technisch nicht einsetzbar ist. Der Standalone-Sensor deckt ausschließlich den Distributionskanal Web ab, sein Bundle ist größer, und Zensus- und pseudonyme Messung müssen getrennt eingebaut und getrennt gepflegt werden.
Zensusmessung (IOMb)¶
Bootstrap-Code in den <head>, Konfiguration und Messaufrufe in den <body>. Der Sensor lädt von Ihrem Domain-Dienstnamen.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | |
Der Bootstrap-Code prüft die ECMAScript-Version des Browsers, legt eine Befehlswarteschlange an und lädt das Sensor-Bundle. Woher das Bundle geladen wird, entnimmt er dem href des Preload-<link>.
Parameter und ihre Wirkung: Parameter-Referenz. mh und ct entfallen hier — der Zensus-Sensor misst consentfrei.
Pseudonyme Messung (IOMp)¶
Der pseudonyme Standalone-Sensor lädt nicht von Ihrem Domain-Dienstnamen, sondern von script.ioam.de, und meldet an de.ioam.de (Österreich: at.iocnt.net). Er läuft also als 3rd-Party — die 1st-Party-Vorteile der Zensusmessung gelten hier nicht, Adblocker und 3rd-Party-Blocking greifen. Statt dn benötigt er den Consent-String ct:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | |
Consent-String
ct ist hier obligatorisch und muss den Consent abbilden, den der jeweilige Nutzer tatsächlich erteilt hat — der Sensor ermittelt ihn nicht selbst. Ein fest eingetragener Wert ist auf einer Webseite nie korrekt: Sie würden für jeden Besucher eine Einwilligung behaupten, auch für die, die abgelehnt haben. Sie müssen den Wert zur Laufzeit aus Ihrer CMP ableiten. Aufbau und erlaubte Werte: INFOnline Consent String Notation. Wenn Sie diese Logik nicht selbst bauen wollen, verwenden Sie den Measurement Manager — er wertet den TCF-Consent selbst aus.
Bundle am Seitenende laden¶
Lässt sich kein Preload-<link> setzen oder soll das Bundle den Rendering-Pfad nicht belasten, trennen Sie Bootstrapping und Laden: stub.js in den <head>, das Bundle ans Ende des <body>.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 | |
Das Stub-Bundle stellt nur die globale Funktion und die Befehlswarteschlange bereit. Sobald das Sensor-Bundle geladen ist, arbeitet es die gepufferten Befehle in Eingangsreihenfolge ab — auch bei async oder defer.
Namen der globalen Funktion ändern¶
Bei Namenskonflikten mit anderen Integrationen können Sie die globale Funktion umbenennen, über data-name am Preload-<link> des Sensor-Bundles:
1 | |
Die Aufrufe erfolgen dann über Foo('configure', …). Das funktioniert nur in der Preload-Variante — lädt Sie das Bundle am Seitenende über stub.js, ist der Name fest und data-name wirkungslos.
Kurz- und Langschreibweise¶
Befehle und Parameter akzeptieren beide Schreibweisen, auch gemischt:
1 2 | |
| Befehl | Abkürzung |
|---|---|
configure |
cf |
pageview |
pv |
event |
ev |