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INFOnline Library Android 2.3.0/iOS 2.4.0
3 Gründe diese Version einzusetzen

  1. Sie sind Neukunde.
  2. Sie nutzen eine TCF 2.x-konforme CMP und möchten, dass die Consententscheidung Ihrer Nutzer
    automatisch verarbeitet wird.
  3. Sie möchten von der optimalen Datenschutzkonformität by Design profitieren.
App-Libraries: Wichtig zu beachten!

Mit dem Einsatz der pseudonymen INFOnline Library Android 2.3.0/iOS 2.4.0 (veröffentlicht am 11. Januar 2022) ist eine Übermittlung der Consententscheidung des Nutzers zwingend erforderlich. Diese kann durch eine TCF 2.x-konforme Consent Management Plattform (CMP) oder eine manuelle Consentübermittlung (OptIn) realisiert werden. Die Consententscheidung des Nutzers wird direkt im Sensor der INFOnline Library verarbeitet. Somit werden nur Messimpulse an das INFOnline Messsystem übermittelt, wenn eine positive Consententscheidung durch den Nutzer vorliegt.

Checkliste zum Einsatz der INFOnline Library Android 2.3.0/iOS 2.4.0

Voraussetzung zur Nutzung der pseudonymen INFOnline Library ab Version Android 2.3.0/iOS 2.4.0

  • Einbindung und Initialisierung der Zensus (IOMbase) Library ab Version 1.0.1
  • TCF 2.x-konforme Consent Management Plattform (CMP) oder eine manuelle Consentübermittlung (mit jedem Request)
  • Überprüfen Sie vorab, ob Sie eine hybride App im Einsatz haben.
  • Implementierung der pseudonymen Library gemäß des Integration Guides
  • Qualitätssichern Sie Ihre App - Testen Sie das Update im Debug-Modus und/oder SZM-Checker ausführlich

Bitte beachten und gut zu wissen
Frequently Asked Questions

Kann man die neuen pseudonymen INFOnline Libraries auch ohne Consent nutzen?

Nein. Es erfolgt erst eine Datenerhebung und -verarbeitung, sobald ein positiver Consent an die Library übermittelt wird. Dieses kann mit einer TCF 2.x-konformen CMP oder der manuellen OptIn erfolgen.

Wir haben eine schlechte OptIn-Rate für unsere Library, was können wir dagegen machen?

Um die bestmögliche Datenqualität für Ihr Angebot zu erzielen empfehlen wir Ihnen neben der bestehenden pseudonymen Messung auch die Zensusmessung hinzuzufügen.

Warum muss die Zensus Library eingebunden werden?

Um die bestmögliche Datenqualität für Ihr Angebot zu erzielen empfehlen wir Ihnen neben der bestehenden pseudonymen Messung auch die Zensusmessung hinzuzufügen.

Bei der Zensusmessung handelt es sich um die neuartige Erhebung von Page Impressions. Bei dieser Methode werden weder personenbezogene Daten ermittelt noch eine Zwischenspeicherung von Sessiondaten beim Nutzer vorgenommen. Daher sind die gesetzlichen Einschränkungen durch die EU-DSGVO und das TTDSG hier nicht anzuwenden, wodurch die Datenerhebung ohne Einwilligung des Nutzers möglich ist.

Die Zensusmessung bietet die Berechnungsgrundlage für den marktrelevanten Leistungswert Visit. Dadurch können die Verluste durch die consentpflichtigen Reichweitenerhebung aufgrund sinkender Einwilligungsraten sowie Browserrestriktionen (im Webbereich) ausgeglichen werden.

Wir möchten kein automatisches Consenthandling nutzen. Was müssen wir tun?

Derzeit sehen die Libraries Android 2.3.0 / iOS 2.4.0 keine Funktion vor, dass Consenthandling zu unterbinden. Sollten Sie den Consent nicht automatisch durch ein TCF 2.x-konformes CMP (oder vergleichbar) an unser Messsystem übermitteln wollen, so ist es zwingend notwendig die Consentinformationen manuell (Optin) zu übergeben.

Kann ein manueller Consent verwendet werden, obwohl ein TCF 2.x-konformes CMP (oder vergleichbar) eingesetzt wird?

Nein, sobald ein TCF 2.x-konformes CMP (oder vergleichbar) angebunden ist, ist derzeit kein manueller Consent möglich. Das bedeutet, dass der Consent aus der CMP stets den manuellen Consent überschreibt.

Kann man einen automatischen und manuellen Consent in der Library übergeben?

Nein. Es ist nur möglich den Consent über die CMP zu übermitteln oder manuell. Beides funktioniert nicht.

Wie gehen wir mit Non-EU-Reichweiten um?

Diese Funktion steht nur Publishern zur Verfügung, die eine CMP im Einsatz haben. Reichweiten, die über den Parameter „gdpr_applies=false“ ermittelt werden, erhalten automatisch den vollen Consent für INFOnline, IVW und agof.

Was passiert mit negativen oder fehlerhaften Consent?

Bei negativen Consent oder fehlerhafter Consentnotation wird kein Messimpuls ausgelöst. Es können keine Reichweiten für INFOnline, IVW und/oder agof erhoben werden.

Ist es möglich Request ohne positiven Consent nachträglich herzustellen?

Nein. Es werden nur Messimpulse ausgelöst, wenn positiver Consent vorliegt.

Welche Auswirkungen hat es auf Apps die auch die ÖWA-Messung eingebunden haben?

Nein, es hat keine Auswirkungen auf die ÖWA-Messung. Die ÖWA-Messung ist getrennt von den pseudonymen Consentverarbeitung und bleibt deswegen unbetroffen.


Letztes Update: May 19, 2022